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Am Anfang war das Faltrad

Seit 2012 bin ich auf Falträdern unterwegs - aktuell hauptsächlich mit dem Brompton. Berichte zu meinen Falträdern und Touren könnt ihr seit zwei Jahren auf dieser Homepage lesen.Doch das Faltrad ist für mich mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es ist Ausgangspunkt und Auslöser für viele Veränderungen in meinem Leben.

Dann kamen die Radtouren

Auf einer Radtour wird man unweigerlich mit dem Thema „Minimalismus“ konfrontiert. Der Stauraum ist beschränkt und jedes Kilo zu viel rächt sich am nächsten Anstieg. Ein guter Anlass, sich über die eigenen Bedürfnisse Gedanken zu machen: Was brauche ich wirklich und was ist nur Ballast?
Irgendwann ist die Tour beendet. Was bleibt, ist der Wunsch, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Mit leichtem Gepäck zu reisen. Auf dem Rad und im Leben.

Und dann das Tiny House

Seit dem Jahr 2017 beschäftige ich mich mit dem Thema „Minimalistisches Wohnen“ und habe schon öfter mit einem sogenannten „Tiny House“ geliebäugelt.
Anfang Februar des Jahres 2018 - huch, das ist ja fast noch ganz frisch – wurde dieser vage Traum zu einem handfesten Wunsch.

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Ein Leben in Bewegung

Am Anfang war das Faltrad

Seit 2012 bin ich auf Falträdern unterwegs - aktuell hauptsächlich mit dem Brompton. Berichte zu meinen Falträdern und Touren könnt ihr seit einiger Zeit auf dieser Homepage lesen. Doch das Faltrad ist für mich mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. Es ist Ausgangspunkt und Auslöser für Veränderungen in meinem Leben.


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Was mich auf Touren begleitet

Auf so einem Faltrad muss man ja richtig strampeln, um vorwärts zu kommen… Die kleinen Räder sind total unkomfortabel. Und generell: Man kann ja auch kaum was mitnehmen. Echt jetzt? Ich gehöre zu der Kategorie Mensch, die es selbst auf dem Faltrad schaffen, für eine Radreise viel zu viel Zeugs einzupacken, um am Ende einer Reise festzustellen, dass mehr als die Hälfte der eingepackten Gegenstände nur genutzt wurden, um die Taschen zu füllen und das Fahrrad zu beschweren.

Bei meiner Radreise an den Bodensee habe ich es mit winzigen Ausnahmen geschafft, nur das mitzunehmen, was ich wirklich brauchte. Grund genug, darüber zu schreiben - was ich hiermit mache. Los geht’s.

Taschen

Auf der Radtour an den Bodensee kamen zwei Ortlieb Packtaschen zum Einsatz. Die großen blauen Taschen sind robust und wasserdicht und sind mit einem Handgriff am Gepäckträger befestigt – und diesem auch wieder entnommen. Durch den Rollverschluss sind die Taschen äußerst flexibel, was den Füllgrad angeht. Am Lenker kam noch eine kleine Tern-Tasche zum Einsatz, in der alles verstaut war, was schnell griffbereit sein musste. Dazu zählten Handy, Solar-Leuchte, Öl sowie Stecker und Kabel.


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Von Köln an den Bodensee

2016 war ich mit meinem Faltrad in Deutschland unterwegs. Meine Reise führte mich von Berlin über die Ostseeküste nach Hamburg und dann über das Emsland zurück gen Süden. Doch manchmal spielt der Wettergott nicht so recht mit und ich hatte mich damals entschlossen, die Reise aufgrund von Dauerregen abzubrechen. Gestrandet in Wuppertal – klingt wie ein schöner Buchtitel ?. Ich hatte schon lange im Kopf, an diese Reise anzuknüpfen. Und dann kam ein ganz besonderer Mensch ins Spiel: mein langjähriger bester Freund Matthias. Anfang des Jahres haben wir zusammen gesessen und eine Radreise im Norden Deutschlands, Dänemark und Schweden geplant. Doch es kam Corona und damit alles anders. Also wurden die Pläne überarbeitet. Und da schloss sich der Kreis zur Reise aus dem Jahr 2016: wir hatten spontan die Idee von Köln an den Bodensee zu fahren.

Es geht los!

Die Reise startete am 12. September. Ich war schon auf „Wetter“ eingestellt, doch der 12. September startete sonnig und so zog ich mit meinem Faltrad los an den Karlsruher Bahnhof. Von dort aus ging es per Bahn nach Köln. Am Kölner Hauptbahnhof angekommen, wartete auch schon Matthias auf mich. Matthias kenne ich, seitdem ich 16 bin. Matthias hat mein erstes Faltrad geerbt, mit dem meine Leidenschaft für die kleinen faltbaren Gefährten begann. Und so gab es am Kölner Hauptbahnhof ein Wiedersehen mit zwei extrem guten Bekannten.

Nachdem wir uns kurz die Beine vertreten hatten, schwangen wir uns in die Sättel und ritten gen Bonn. Unsere erste Übernachtungsmöglichkeit war ein Campingplatz in gut 50km Entfernung. Bei schönstem Wetter war die Rheinpromenade in Köln rappelvoll und wir kämpften uns quasi durch die Massen, bis uns die Schilder den Weg aus der Stadt heraus wiesen.


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Tiny House - Strom und Smart Home

Deutschland im März 2020: Corona hat das Land fest im Griff und die Stimmung ist für mich komisch und zugleich nicht greifbar. Wenn mich jemand fragt, umschreibe ich diese Stimmung gern mit den Worten: "fühlt sich an wie Sommerferien und Feiertag in einem". Die Menschen gehen sich aus dem Weg - sagen die einen. Die Menschen achten wieder aufeinander - sage ich. Und ich sehe auch, dass ich in der glücklichen Lage bin, dass sich für mich nicht viel geändert hat. Ich darf weiterhin meiner geregelten Arbeit nachgehen. Die Wege hin und zurück werden meist mit dem Fahrrad absolviert. Die Versorgung mit Lebensmitteln funktioniert weiterhin und so bin ich dankbar dafür, dass viele Menschen alles dafür geben, dass auch in diesen Tag alles bestmöglich funktioniert, was wir zum Leben brauchen! Danke!

Dadurch, dass momentan viele Termine ausfallen, die sonst das Privatleben bestimmt haben, bietet sich mir die Möglichkeit, Dinge anzugehen, die ich bisher ein wenig vor mir hergeschoben habe. Die Tage scheint die Sonne recht lang und füttert meine Photovoltaik-Platten auf dem Dach meines Tiny Houses ordentlich mit Strahlen, aus denen nutzbare Energie wird. Und über diese Energie und die damit verbundenen Systeme möchte ich heute etwas schreiben. Ich nehme euch also mit in die Installation meines Hauses. Warum ich das mache? Nun, weil ich etwas Geld und etwas Zeit in die Systeme gesteckt habe und nun eine Art Tiny Smarthome habe, mit dem sich einige Dinge in Sachen Energie von alleine regeln.

Fangen wir vorn an: Auf dem Dach des Hauses sind vier Photovoltaik Platten zu je 100 Watt installiert. Der Rechenkünstler hat schon herausgefunden, dass die Platten in Summe maximal 400 Watt leisten können. Der Strom wird von einem MPPT-Solar-Laderegler (Toyo) abgenommen und in die 230Ah Batterie gespeist. Soweit so gut.
Im Haus gibt es zwei Stromkreisläufe: einmal 12 Volt und einmal 230 Volt.

  • Mit dem 12 Volt Kreislauf werden die Standheizung, die Entlüftung der Trockentrenntoilette sowie die Wasserpumpe betrieben.
  • Mit dem 230 Volt Kreislauf wird der Rest im Haus betrieben: Licht, Komfort-Elektronik wie Fernseher, Lautsprecher und die Waschmaschine.

Damit der Strom in der Batterie für den 230 Volt Kreislauf nicht ungenutzt bleibt, habe ich einen Wechselrichter verbaut. Nachdem ich einige Erfahrungen im Haus gesammelt habe, habe ich mich nun für einen Wechselrichter von Victron entschieden, speziell das Modell Phoenix 12/500. Dieser liefert im Mittel 400 Watt an Leistung. 400 Watt? Ja, das reicht - selbst für die Waschmaschine.
In unsere Breiten ist die Versorgung mit Sonnenenergie nur zwischen März und Oktober mit noch vertretbarem Aufwand zu realisieren. So ist das Haus zusätzlich an eine Landstromversorgung vom Campingplatz angeschlossen. Jetzt wird es im wahrsten Sinne des Wortes "spannend". Zur Verdeutlichung der gesamten Installation zunächst eine Grafik:

Grafik von Christiane (http://www.pimp-my-content.de)


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